Welche Augen-Laser-Behandlungsmethoden gibt es?

3:53 pm Gesund

Generell haben sich zwei erfolgreiche Augenlasermethoden, die Lasik und die Lasek, durchgesetzt. Wodurch sich die beiden unterscheiden und was genau bei diesen geschieht, kann im Folgenden nachgelesen werden.

LASIK

Hinter dem Begriff LASIK versteht sich die sogenannte “Laserin situ-Keratomileusis”, eine moderne Art der Augenlaserbehandlung. Hierbei handelt es sich um die weltweit am häufigsten angewandte Augenkorrekturmethode. Sie kann sowohl zur Korrektur der Weit- sowie der Kurzsichtigkeit und der Hornhautverkrümmung eingesetzt werden. Die Vorteile dieser Lasermethode liegen zum einen in der exakten Schnittführung, dem geringen Infektionsrisiko sowie einem schnellen und vor allem schmerzfreien Heilungsverlauf. Vorraussetzung für die Durchführung einer LASIK ist eine hinreichend dicke Hornhaut, ein Mindestalter von achtzehn Jahren sowie ein stabiles Stadium der Fehlsichtigkeit. Während der Operation wird das Auge mit Hilfe von Augentropfen betäubt und desinfiziert (der Patient erhält keine Narkose). Der Eingriff wird ambulant durchgeführt, wobei der Eingriff in etwa eine halbe Stunde dauert. Die vollständige Sehfähigkeit ist in der Regel bereits am Tag nach der Operation wieder hergestellt, womit zudem ein langer Arbeitsausfall vermieden werden kann.

LASEK

Die LASEK stellt eine Weiterentwicklung der PRK, der ältesten Lasermethode, dar und wird ausschließlich bei bestimmten Personengruppen eingesetzt. Hierzu zählen beispielsweise Kurzsichtige mit einer dünnen Hornhaut. Bei der LASEK (“Laser Epitheliale Keratomileusis”) wird die oberste Hornhautschicht nicht entfernt sondern zur Seite verschoben und nach erfolgter Operation wieder auf die Wundfläche gelegt. Im Gegensatz zur LASIK wird demzufolge kein vollständiger Hornhautdeckel erzeugt, es besteht eine größere Infektionsgefahr und die Möglichkeit der Narbenbildung. Ebenso kann bei dieser Lasermethode keine vollständige Schmerzfreiheit gewährleistet werden.

Welche Behandlungsmethode gewählt wird liegt in Angesicht der Tatsachen allein in der Entscheidung des Patienten und der vorliegenden Gegebenheiten (Dicke der Hornhaut etc.). Beide Methoden bieten jedoch eine große Aussicht auf eine erfolgreiche Wiederherstellung der Sehkraft und tragen zum Wohlbefinden des Patienten bei.

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